Hallo,-wir haben mit den Salukis das Problem das es Hetzjäger sind. Grundsätzlich,- da wir in der Stadt wohnen, können wir nur mit Leine spazieren gehen. Dafür haben Adna und Ashir aber jeden Tag 2-3 Stunden die Gelegenheit "frei" toben und spielen zu können.
Diese Problematik war uns allerdings von Anfang an bewußt. Besonders der junge Ashir ist dahingehend unbereschenbar und in der Stadt ist auch das Risiko eines Unfalls viel zu groß. Ein Eichhörnchen oder eine Taube/Krähe reicht aus um den Jagtinstinkt "frei zu legen". Auf der Wiese oder im Wald sind sie aber sehr folgsam und bleiben immer in der Nähe bzw. kommen auf Pfiff der Hundepfeife wieder zurück.
Leider hat unser Adna, wegen seiner Leistungssportvergangenheit es nie wirklich und zuverlässig gelernt SOFORT einem Kommando Folge zu leisten. Bei seiner ersten Besitzerin ist er auch mehrfach "abgehauen" und war auch schon einmal 3 Tage "unterwegs". Aufgrund der Geschwindigkeit sind Salukis auch in der Lage erfolgreich Hasen, Rehe etc. zu erlegen.
Unser "kleiner Ashir" ist dahin gehend zuverlässiger, bei Adna bleibt ein gewisses "Weglaufrisiko" was sich aber in den letzten Wochen (er ist erst 4 Monate bei uns) sehr stark verbessert hat.
Nach meiner Meinung ist das ALLERWICHTIGSTE das ein kleiner Hund,- mit Schlepp.- oder Rollleine lernt UNBEDINGT auf den Befehl "KOMM" zu reagieren und das sollte dann auch mit Leckerli belohnt werden. Ashir hat das von seiner 10. Woche an gelernt und heute sehen wir das diese Lernphase erfolgreich war.
Nun bleibt nur noch allen Menschen und Hunden hier zu wünschen, daß die "Jagdinstinke" im Rahmen bleiben und viel Erfolg beim Training.
Adna, Ashir und Thomas
Letzte Antwort von Ashir und Adna am Dienstag, 08. September 2009
das mit dem klebeband habe wir zwar noch nicht ausprobiert aber schon von mehreren gehört und in einigen büchern über hundeerziehung gelesen. das soll wirklich gut helfen
Letzte Antwort von Spike am Montag, 07. September 2009